Eigene Internetpräsenz: Für wen lohnt sich das und worauf sollte man achten?

Immer mehr Männer denken über eine eigene Internetpräsenz nach, die über eine rein private Website hinausgeht. Doch wer sich der Öffentlichkeit im virtuellen Raum präsentiert, sollte dabei einige Fettnäpfchen vermeiden. Sonst wirken die Seiten schnell dilettantisch oder lassen an der Seriosität des Betreffenden zweifeln. Das betrifft sowohl die dargestellten Inhalte als auch die visuelle Gestaltung. Dazu kommt die tatsächliche Sichtbarkeit im Netz, die heute in den meisten Fällen kaum noch ohne professionelle Suchmaschinenoptimierung zu erreichen ist.

Wann eine professionelle Website hilfreich ist

Unverzichtbar ist ein professioneller Internetauftritt natürlich für alle, die als Freiberufler oder Gewerbetreibende selbstständig tätig sind. Nahezu kein Unternehmen kann es sich heute mehr leisten, auf eine eigene Website zu verzichten. Selbst einige Anbieter von hochwertigen Uhren, edlen Schreibgeräten und anderen Luxusartikeln, die relativ lange auf einen eigenen Internetauftritt verzichteten und sich ihren Kunden ausschließlich über ihre eigenen Boutiquen und Konzessionäre präsentierten, haben längst umgedacht und betreiben inzwischen eigene Onlineshops. Doch auch als Einzelperson ohne eigenes Unternehmen kann es sinnvoll sein, sich professionell im Internet darzustellen, der eigenen Karriere dadurch mehr Schub zu verleihen und seinen Lebenserfolg zu steigern. Vor allem, wer wissenschaftlich, künstlerisch oder sportlich aktiv ist, sollte die mit einem gut gestalteten Internetauftritt verbundenen Potenziale nicht ungenutzt lassen.

Typische Fehler beim Webauftritt vermeiden

Um sicherzustellen, dass der Internetauftritt tatsächlich seine Aufgabe erfüllt, sind einige Punkte zu beachten. Zum einen sollten auf einer für Geschäfts- oder Karrierezwecke genutzten Website private Informationen und Bilder, beispielsweise zu persönlichen Hobbys, allenfalls in minimaler Dosierung und am besten überhaupt nicht auftauchen. Zum anderen müssen die präsentierten Inhalte übersichtlich aufbereitet und stets auf dem neuesten Stand sein. Finden sich auf einer Website reihenweise veraltete Informationen, tote Links und ähnliche Mängel, dann verfehlt sie nicht nur ihren Zweck, sondern kann stattdessen massiv imageschädigend wirken. Auch beim Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist Vorsicht geboten. Dass man heute mit Keyword-Stuffing nicht mehr punkten kann und Suchmaschinen wie Google hochwertige Inhalte besser erkennen und in den Trefferlisten höher platzieren, hat sich inzwischen weitgehend herumgesprochen. Dennoch weisen viele Websites unter SEO-Aspekten Fehler auf, die sich mit professioneller Hilfe leicht vermeiden und beheben lassen. So wird beispielsweise die Wirkung schädlicher Backlinks oft massiv unterschätzt, vor allem, da sich diese bei bestimmten, ursprünglich sinnvollen Links auch erst im Laufe der Zeit ergeben kann.

Keine unnötige Zeit verlieren

Ist die Gestaltung einer eigenen Website oder die Optimierung eines bereits vorhandenen Internetauftritts geplant, dann sollten die entsprechenden Maßnahmen zügig umgesetzt werden. Schon heute liegt der Anteil der Internetnutzer in Deutschland bei den Altersgruppen von 16 bis 74 Jahren bei rund 94 Prozent und dürfte künftig noch weiter zunehmen. Damit wachsen einerseits die Chancen, die sich aus einer professionell gestalteten Internetpräsenz ergeben, aber auch die Risiken, die eine unprofessionelle oder fehlerhafte Gestaltung mit sich bringt. Wer ein kleines oder mittelständisches Unternehmen führt, kann bei diesem Thema unter Umständen sogar auf staatliche Hilfe zurückgreifen. Denn mit seinem Förderprogramm „Digital jetzt“ unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium Digitalisierungsmaßnahmen speziell bei dieser Zielgruppe. Neben Investitionen in Hard- oder Software sind dabei auch einschlägige Qualifizierungsmaßnahmen für die Beschäftigten förderfähig.

Michael Turbanisch
 

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