Mr. Green übernimmt Vorbildfunktion für deutsche Online Casinos

Wie in kaum einem anderen Bereich liegen Freud und Leid so dicht beieinander als beim Glücksspiel. Wie ein Teenager durchlebt man ein Wechselbad der Gefühle – Erst himmelhoch jauchzend, dann zu Tode betrübt und das nächste Mal ist es dann genau anders herum. Kein Wunder, dass  deutsche Online Casinos eine so große Faszination auf uns ausüben.

Problematisch wird es allerdings, wenn  dieser Faszination irgendwann zur Sucht wird und man seinen Spieltrieb nicht mehr unter Kontrolle hat. Der Fachbegriff hierfür lautet pathologisches Spielen und die Dunkelziffer der Betroffenen allein in Deutschland ist groß:  So schwankt die Zahl der Betroffenen laut Wikipedia zwischen 100.000 und 290.000 Betroffenen.

Deutsche Online Casinos in der Verantwortung

So groß wie die Nachfrage, so groß ist auch das Angebot. Mit viel „Bling Bling und Getöse“ wird um potentielle (Neu-) Kunden geworben.  Woran es hier jedoch oft  mangelt ist Transparenz, wenn es um so Dinge wie Ein-/Auszahlungsbedingungen oder eben um Spielsuchtprävention geht.

Eine absolute Vorbildfunktion übernimmt hier der in Malta ansässige Anbieter Mr. Green, der neben einem  sehr großen Spieleangebot folgende Informationen auf den Ersten Klick verfügbar macht:

  • Informationen zum Unternehmen (wer steckt dahinter,…)
  • Ein- / Auszahlungsbedingungen und Wege
  • Tipps zur Spielsuchtprävention, sowie Adressen zu Anlaufstellen für Betroffene

Wenn ich genauer darüber nachdenke haben andere deutsche Online Casinos hier durchaus noch Handlungsbedarf und können sich  getrost ein Beispiel Mr. Green nehmen.

Überhaupt gefällt mir der ganze Auftritt dieses Anbieters: Wesentlich weniger „Bling Bling“ und alles einen Touch gediegener –„ green“ eben :-).  Und Grün ist ebenfalls die erfrischend andere Weise wie hier mit dem Thema Spielsucht  umgegangen wird. So ist hierzu unter dem Menüpunkt „Hintergrund“ u.A. folgendes zu lesen:

Uns ist es bewusst, dass ein gewisses Risiko in unserem Angebot stecken kann – und zwar, dass man in einen Sog gelangen könnte und dann vielleicht auf eine Art und Weise spielen würde, die ganz und gar nicht beabsichtigt war. Deshalb haben wir das „Green Gaming“ eingeführt, wo sich jeder Spieler selbst ein Limit hinsichtlich seiner Einzahlung, seines Verlustes und/oder seines Einsatzes einrichten kann.

Mein Fazit

Gäbe es mehr  deutsche Online Casinos die dem Beispiel von Mr. Green folgen  würde das Problem zwar nicht gelöst, aber  es würde ein Schritt in die Richtige Richtung gemacht und deutlich mehr Menschen könnten hier unter Umständen einen Weg aus Ihrer Spielsucht finden, bzw. erst gar nicht hineingeraten.

Michael Turbanisch
 

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