Unterschiede zwischen deutscher und englischer Fußballkultur

Der Vergleich Englands als Mutterland des Fußballs und Deutschland dem amtierenden Weltmeister bringt interessante Aspekte mit sich. Die Rivalität der beiden Nationalteams ist groß. Doch auch im Duell der Klubs wie Arsenal gegen Bayern München ist das knistern am Rasen zu spüren. Zwischen den beiden Ländern gibt es schon seit Jahrzehnten Emotionen im Kulturenvergleich.

Arsenal und die reichsten Klubs der Welt

Die Premier League zählt zu den besten Fußballigen der Welt. Während die deutschen Klubs aus Fernsehverträgen in etwa 500 Millionen Euro erhalten werden für die Übertragungsrechte der englischen Liga circa 3 Milliarden Euro ausgegeben. Auch im Ranking der reichsten Klubs der Welt behauptet sich die englische Nation mit Arsenal und weiteren vier Vereinen. Bei den deutschen Klubs befindet sich lediglich Bayern München unter den Top 10. Zu sehen ist dies auch an den zahlreichen Stars, die in England spielen. Klubs wie Arsenal, Chelsea, Liverpool oder Manchester City wenden dreistellige Millionensummen auf, um Talente und internationale Topspieler einzukaufen. Wirtschaftlicher erweist sich jedoch die deutsche Liga, die in den letzten Jahren viele Nachwuchsspieler zu Stars herangeführt hat.

Die Geschichte der beiden Nationen

England war die Vorreiternation in Sachen Fußball. Bereits 1846 legten Studenten der Universität Cambridge professionelle Fußball-Regeln fest. Etwa ein Jahrzehnt später wurde mit dem FC Sheffield der erste Fußballklub der Welt Arsenal 2gegründet. In Deutschland wurde das Kicken des Balls erst im Jahr 1873, zehn Jahre nach der Gründung des ersten Fußballverbandes in England (The Football Association), populär. Wann der erste Fußballverein Deutschlands gegründet wurde, ist ungewiss. Den Quellen zufolge kann es sich um den Dresden English Football Club oder das Braunschweiger Gymnasiums Martino-Katharineum handeln.

Traditionelle Rivalität zwischen England und Deutschland

Ob Gladbach oder Bayern auf Klubebene haben deutsche Vereine einige Niederlagen einstecken müssen. Für viele unvergesslich war das Duell zwischen Manchester und Bayern im Jahr 1999, wo der englische Klub nach Rückstand doch noch als Champions League Sieger vom Platz ging. Ein ähnliches Erlebnis hatte Gladbach gegen den FC Liverpool im Jahr 1977. Auch in puncto Länderspiele hat das englische Team mit 15 Siegen 6 Unentschieden und 12 Niederlagen die Nase vorne.

Die differenzierte Fankultur

Im Gegensatz zu deutschen Stadien werden bei Arsenal und anderen englischen Klubs keine Karten für Stehplätze verkauft. Eine Konsequenz vom 15. April 1989 im Hillsborough-Stadion in Sheffield, wo 96 Zuschauer zu Tode kamen. Speziell in den 80er Jahren waren die Hooliganszene stark verbreitet und sorgte für viel Unruhe. Um den Hooliganismus einzudämmen, wurden die Eintrittspreise für englische Fußballspiele stark angehoben. Doch trotz der hohen Preise können in der Premier League im Emirates Stadium von Arsenal oder an der Anfield konstante Zuschauerzahlen verzeichnet werden. So sind die Fans gerne bereit, für mehr Sicherheit mehrere Hundert Euro für eine Jahreskarte zu bezahlen und natürlich dürfen auch ie obligatorischen Trickots nicht fehlen, die man z.B. auf http://www.fanandmore.de/arsenal-trikot/ erwerben kann.

 

. In Deutschland ist die Ultra-Szene noch stärker vertreten, allerdings beschränkt sich diese vorwiegend auf Diskussionen. Daher können Bundesligafans Ihre Spiele im Stehen, bei einem guten Bier und zu akzeptablen Eintrittspreisen verfolgen.

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